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UFA U-431 AR HS

UFA U-431 AR Highspeed®: Übersaatmischung für trockene, flachgründige und nicht raigrasfähige Standorte vom Flachland bis ins Berggebiet mit Weissklee, Englischem Raigras, Knaulgras, Rotschwingel und Wiesenrispe Highspeed®

Nicht bestellbar

Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
gut
Weide
mittel geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
mittel geeignet
Silage
sehr gut geeignet
Dürrfutter
sehr gut geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
bedingt geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
gut geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
bedingt geeignet
Verwendung
Übersaatmischung
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
20
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
4
Lage
Nicht Raigrasfähig
Zusammensetzung
Englisches Raigras 4n früh
15 g/a
Englisches Raigras 4n sehr früh AR
15 g/a
Knaulgras früh
50 g/a
Rotschwingel
30 g/a
Weissklee grossblättrig
15 g/a
Weissklee kleinblättrig
5 g/a
Wiesenrispe Highspeed
70 g/a
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
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Beschreibung

UFA U-431 AR Highspeed® ist eine Übersaatmischung für (Mäh)Wiesen an nicht raigrasfähigen Standorten mit Weissklee, Englischem Raigras, Knaulgras, Rotschwingel und Wiesenrispe Highspeed®. Sie eignet sich für trockene bis frische und flachgründige Standorte vom Talgebiet bis zur Waldgrenze. Das Knaulgras ist ein ertragsstarkes, schmackhaftes Horstgras. Es sichert den Ertrag bei trockener Witterung an flachgründigeren Standorten.

  • Diese Mischung ist für Übersaaten in Naturwiesen, Mähweiden und mehrjährigen Kunstwiesen mit Hauptnutzung Silage- oder Dürrfutterproduktion geeignet. Beim Weiden empfiehlt es sich, ein Mähweide-System durchzuführen. So können die Knaulgrashorste ab und zu zurückgeschnitten werden.
  • Je nach Höhenlage können 3-4 Nutzungen und 1-2 Güllegaben plus 10-12t Mist pro Jahr eingeplant werden. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist sehr gut.
  • Übersaatmischungen sind ähnlich zusammengestellt wie die entsprechenden Mischungen, die als Neusaat ausgesät werden. In den U-Mischungen sind lediglich diejenigen Arten und Sorten berücksichtig, die es für einen dauerhaften Erfolg von Übersaaten auch braucht.
  • Übersaaten sind Bestandteil einer nachhaltigen Naturwiesenbewirtschaftung. Wenn Wiesen nicht regelmässig erneuert werden oder von Zeit zu Zeit absamen können, lohnt es sich in einer Flächenrotation jährlich einen Teil der Flächen zu übersäen. So wird das Risiko von Ertragsverlusten und hohen Regenerationskosten durch Übersaat und Arbeit minimiert.
  • Jeder schlechte Futterbaubestand hat seine Geschichte. Diese gilt es zu erkennen und künftig zu vermeiden.
  • Der optimale Zeitpunkt einer Übersaat ist standort- und witterungsabhängig. Entweder wird früh im Frühling, sobald der Boden befahren werden kann, oder im Spätsommer, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen nicht mehr so hoch sind, eine Übersaat gesät.
  • Ausdauernde, trockenheitstolerante Arten wie Knaulgras, Rotschwingel und Wiesenrispe haben eine langsame Jugendentwicklung und sind daher nicht sonderlich konkurrenzstark. Aus diesem Grund ist der Saatzeitpunkt im Herbst ab Mitte August, wenn der bestehende Altbestand nicht mehr so frohwüchsig und konkurrenzstark ist, vorzuziehen. In Höhenlagen ab 1000 m ü. M. kann auch die Schlafsaat, ausgebracht unmittelbar vor dem Einschneien, zu sehr guten Erfolgen führen.
  • Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. Darum ist sie in der Anfangsentwicklung konkurrenzschwach. Mit der Highspeedbehandlung wird die Keimdauer um bis zu 10 Tagen beschleunigt. So wird die Wiesenrispe in ihrer Jugendentwicklung unterstützt, damit sie sich ausreichend im Bestand etablieren kann.
  • Sehr frühreife Englisch Raigras Sorten aus Schweizer Züchtung werden im Mischungsnamen mit AR vermerkt. Diese Sorten regenerieren sehr gut und sind daher in Raigras-Grenzlagen besonders geeignet.
  • Erfolgreiche Übersaaten sind gut zu planen. Verfilzte Bestände müssen Ende Sommer meist mehrmals intensiv gestriegelt werden, so dass Platz für neue Pflanzen entsteht. Das ausgestriegelte Altmaterial muss oftmals abgeführt werden, damit die Neusaat nicht behindert wird.
  • Passt der Saatzeitpunkt mit anschliessendem Niederschlag zusammen, können verschiedene Saatverfahren einer Übersaat erfolgreich sein. Am sichersten ist jedoch die flache Drillsaat mit einer Saatablage 1-2cm in den Boden. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Vielfach reicht die Saatmenge von 20kg/ha aus. Bei hohem Lückenanteil kann sie entsprechend erhöht werden.
  • Nach der Saat sind die Folgenutzungen entscheidend für den nachhaltigen Erfolg. Damit die Sämlinge vom Altbestand nicht überwachsen werden und genügend Licht und Platz haben, müssen die Folgeschnitte zeitig, im Abstand von ca. vier Wochen durchgeführt werden. Kreiselheuer, Kreiselschwader und Pickup dürfen dabei nicht zu tief eingestellt werden.
  • Auf eine Stickstoffdüngung ist vor und bis zur ersten Nutzung nach der Übersaat zu verzichten.
  • Weitere Informationen können dem Übersaatenflyer und dem AGFF-Merkblatt 5 «Wiesenverbesserung» entnommen werden.
  • Diese Mischung steht noch nicht in Bioqualität zur Verfügung und ist deshalb in die Bio-Stufe 3 (Bio = Wunsch) eingeteilt. Biologisch produzierende Landwirte dürfen diese nur in konventioneller und ungebeizter Qualität erhältliche Mischung aussäen. Auf OrganicXSeeds muss jedoch eine Bestätigung erstellt werden, dass die gewünschte Mischung nicht in Bio-Qualität verfügbar war.
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