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UFA U-Helvetia AR HS BIO-Anteil

UFA U-Helvetia AR HS mit BIO-Anteil: Übersaatmischung für trockene Standorte mit Knaulgras und Rohrschwingel, für Weiden und Wiesen bis 1200 m ü. M.

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Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
gut
Weide
gut geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
sehr gut geeignet
Silage
sehr gut geeignet
Dürrfutter
sehr gut geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
bedingt geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
gut geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
gut geeignet
Verwendung
Übersaatmischung
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
20
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
3-5
Lage
Raigrasfähig + nicht Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Mitte September
Zusammensetzung g/are
Englisches Raigras 4n sehr früh AR
20
Englisches Raigras 2n sehr früh AR
20
Knaulgras früh
35
Rohrschwingel
60
Weissklee grossblättrig
10
Weissklee kleinblättrig
5
Wiesenrispe Highspeed
50
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
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Beschreibung

Die Mischung UFA U-Helvetia AR Highspeed® BIO-Anteil ist eine Übersaatmischnug für Biobetriebe, die sich besonders für trockene und flachgründige Standorte eignet. Sie ist sowohl für raigrasfähige, wie auch für nicht raigrasfähige Standorte bis 1200 m ü. M. geeignet. Dank den Hauptgräsern Knaulgras und Rohrschwingel gedeiht sie selbst dort noch, wo es vielen anderen Gräsern zu heiss und zu trocken ist. Diese Mischung kann auf Wiesen eingesetzt werden, die sowohl geschnitten als auch beweidet werden.

  • Diese Mischung ist für Übersaaten in Naturwiesen, Weiden und mehrjährigen Kunstwiesen aller Verwendungszwecke (Weide, Eingrasen, Silage und Dürrfutter) geeignet. Ein Mähweidesystem ist zu empfehlen, da so allfällige Knaulgras- und Rohrschwingelhorste ab und zu abgeerntet werden können.
  • Übersaaten sind eine Betriebsstrategie. Wenn die Wiesen nicht regelmässig erneuert werden, lohnt es sich, jedes Jahr einen Teil der Flächen zu übersäen. So wird das Risiko, die Kosten und die Arbeit besser verteilt.
  • Jeder schlechte Futterbaubestand hat eine Geschichte. Diese gilt es zu erkennen und künftig soweit möglich zu vermeiden.
  • Der optimale Zeitpunkt einer Übersaat ist standort- und witterungsabhängig. Entweder wird früh im Frühling, sobald der Boden befahren werden kann und die Vegetation noch nicht begonnen hat, oder im Spätsommer, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen nicht mehr so hoch sind, eine Übersaat gemacht.
  • Diese Mischung hat einen relativ grossen Anteil an sich eher langsamer entwickelnden Arten und eignet sich daher insbesondere für Herbstübersaaten ab Ende August. Die Konkurrenz durch den bestehenden Bestand ist dann geringer.
  • Sehr frühe Englisch Raigras Sorten aus Schweizer Züchtung werden im Mischungsnamen mit AR vermerkt, da ihre Namen fast immer mit AR beginnen. Diese Sorten bestocken sehr gut und bilden besonders dichte, trittfeste Bestände. Ihre Frühreife ermöglicht zudem einen zeitigen Weidestart im Frühjahr. Bei Frühjahrsübersaaten ist insbesondere auch der frühe Wachstumsbeginn dieser Sorten ein Vorteil.
  • Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. In dieser Zeit kann viel passieren. Der Vorteil von keimbeschleunigter Wiesenrispe Highspeed® ist die bis 10 Tage kürzere Keimdauer. So lässt sich das Risiko reduzieren, dass sie bereits kurz nach der Saat im anfälligen Stadium der Keimung aufgrund von Trockenheit, Nässe oder anderen ungünstigen Umweltfaktoren ausfällt.
  • Erfolgreiche Übersaaten sind gut zu planen. Verfilzte Bestände müssen Ende Sommer meist mehrmals intensiv gestriegelt werden, so dass Platz für neue Pflanzen entsteht. Das ausgestriegelte Altmaterial wird vorzugsweise abgeführt.
  • Passt der Saatzeitpunkt mit anschliessendem Niederschlag zusammen, können verschiedene Saatverfahren einer Übersaat erfolgreich sein. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Häufig reicht eine Saatmenge von 20kg/ha aus. Bei hohem Lückenanteil kann sie entsprechend erhöht werden.
  • Nach der Saat ist die folgende Nutzung entscheidend für den nachhaltigen Erfolg der Übersaat. Eingesäte Flächen müssen zeitig (rund vier Wochen nach der Saat) geschnitten werden, so dass die jungen Pflänzchen wieder Platz und Licht erhalten.
  • Im Aufwuchs mit der Übersaat ist auf eine Düngung zu verzichten.
  • Weitere Informationen zum Übersäen werden in unserem Übersaatenfilm erläutert oder können dem Übersaatenflyer entnommen werden.
  • Film: https://www.youtube.com/watch?v=o2xUzUeYXWM
  • Flyer Übersaaten: https://landwirtschaft.ufasamen.ch/files/catalog/Uebersaaten_D.pdf
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