UFA Harvestore GOLD
UFA Harvestore GOLD: Dreijährige luzernebetonte Luzerne-Gras-Mischung, mit geimpfter Luzerne, Bastard-Raigras, Knaulgras und Timothe. Luzernemischung für Luzerne-Profis, gute Trockentoleranz und hohe TS-Erträge bei 3-4 Jahresnutzungen.
Detaildaten
Beschreibung
Die Mischung UFA Harvestore GOLD ist eine dreijährige Futterbaumischung mit sehr hohem Luzerneanteil, Bastard-Raigras, Knaulgras und Timothe. Die Gräser sind lediglich als Lückenfüller und Energielieferanten in der Mischung. Diese Kombination ohne Mattenklee ermöglicht einen hohen TS-Gehalt im Ausgangsbestand, der sich somit sehr gut silieren lässt. Der Zielbestand dieser Mischung liegt bei einem Luzerneanteil von mindestens 80%. Diese luzernebetonte Luzerne-Gras-Mischung eignet sich für trockene Gebiete mit tiefgründigen, gut durchlässigen Böden mit einem neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert. Vier Jahresnutzungen sind ideal, eine Stickstoffdüngung ist nicht erforderlich. Diese Mischung eignet sich für raigrasfähige wie auch für nicht raigrasfähige Lagen.
- Die Nutzungsdauer dieser dreijährigen Mischung ist das Saatjahr plus zwei Hauptnutzungsjahre.
- Diese Luzernemischung besticht mit einer sehr guten Trocken- und Hitzetoleranz.
- Der hohe Luzerneanteil verzeiht keine Bewirtschaftungsfehler, fällt die Luzerne aus, so muss die Mischung umgebrochen werden.
- Zur Saat und allenfalls im Frühling kann eine Stickstoffdüngung angebracht sein. In jedem Fall muss bei P, K und Mg die Normdüngung unbedingt eingehalten werden.
- Diese Mischung eignet sich zum Eingrasen oder zum Silieren. Für die Beweidung oder als Dürrfutter ist diese Mischung aufgrund des hohen Luzerneanteils weniger geeignet.
- Bei 3-4 Jahresnutzungen bringt diese Mischung viel gut verdauliche Struktur sowie hohe Protein- und TS-Erträge.
- Luzerne bevorzugt einen durchlässigen, tiefgründigen, warmen, kalkhaltigen und gut mit Phosphor und Kali versorgten Boden. Flachgründige Böden, Staunässe oder Verdichtungen erträgt sie sehr schlecht. Der pH-Wert muss im neutralen Bereich, bei 6,5-7,2 liegen.
- Die Luzerne wird in dieser Mischung mit Knöllchenbakterien geimpft, was im Namen «GOLD» erkennbar ist. Dies erhöht die Ertragssicherheit, da diese Knöllchenbakterien oder Rhizobien die Fähigkeit zur Umwandlung von Luftstickstoff in luzerneverfügbare N-Formen haben. Anders als beim Rot- und Weissklee gibt es von den passenden Bakterien in unseren Böden meist nicht genug, weshalb eine Impfung nötig ist.
- Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist schlecht.
- Um die Luzerne über die ganze Nutzungszeit zu erhalten, muss sie einmal pro Jahr bis zur Knospenbildung stehen gelassen werden, damit sie genügend Reserven für den Winter bilden kann. Zudem darf die Luzerne jeweils nicht tiefer als 8 cm geschnitten werden und sie muss gut nachgeschossen in den Winter geführt werden. Luzerne ist sehr anspruchsvoll und stellt hohe Anforderungen an den Standort und die Bewirtschaftung.
- Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm, Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. In jedem Fall anschliessend walzen.
- Der ideale Aussaattermin dieser Mischung ist ab Anfangs April bis Mitte August. Luzerne muss genügend stark eingewintert werden.
- Deckfrüchte sind bei Sommersaaten nicht zu empfehlen. Luzerne hat bereits eine schnelle Jugendentwicklung und ist zudem konkurrenzschwach in der Auflaufphase. Bei Frühjahressaaten sind Getreideeinsaaten oder Grünschnitthafer-Deckfrucht möglich.
- Weitere Informationen zum Luzerneanbau sind im Merkblatt 14 «Luzerne: Königin der Futterpflanzen» der AGFF zu finden.