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UFA Queen GOLD BIO-Anteil

UFA Queen GOLD BIO-Anteil: Dreijährige Mischung mit Luzerne, Klee und Gräsern, die sich an den Standort anpasst und proteinreiches Futter liefert.

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Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
mittel
Weide
mittel geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
sehr gut geeignet
Silage
sehr gut geeignet
Dürrfutter
bedingt geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
bedingt geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
gut geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
gut geeignet
Nutzungsdauer
3 Jahre (Aussaatjahr plus zwei Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
35
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
4
Lage
Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Ende August
Zusammensetzung g/are
Englisches Raigras 4n früh
35
Englisches Raigras 4n spät
35
Knaulgras früh
50
Luzerne
50
Mattenklee 2n
20
Timothe
20
Weissklee grossblättrig
25
Weissklee kleinblättrig
15
Wiesenschwingel 2n
50
Wiesenschwingel 4n
50
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
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Beschreibung

Die Mischung UFA Queen GOLD BIO-Anteil ist eine dreijährige Futterbaumischung für Biobetriebe mit Luzerne, Mattenklee und Weissklee, sowie Englisch Raigras, Knaulgras, Timothe und Wiesenschwingel. Diese breite Mischung mit drei Leguminosenarten ist eine top Lösung für Betriebe, die sich an den Anbau von Luzerne herantasten wollen oder auch für Betriebe, die von den Vorzügen der Luzerne profitieren, aber nicht alles auf diese Karte setzen wollen. Zum Silieren und Eingrasen bringt diese Mischung ein ausgeglichenes Qualitätsfutter. Das Spezielle an dieser Mischung ist, dass sie sich ohne Ertragsverlust optimal an die Bewirtschaftung und den Standort anpasst. So kann sich der Luzerneanteil stark ausdehnen, aber auch fast verschwinden. Die anderen Arten kompensieren den Wuchs der Luzerne. Somit bleibt diese Mischung sehr ertragsstabil.

  • Als dreijährige Mischung werden das Saatjahr und zwei volle Hauptnutzungsjahre verstanden.
  • Dank dem Knaulgras, dem Mattenklee und der Luzerne ist diese Mischung trockentoleranter als die klassischen Gras-Weissklee-Mischungen.
  • Die Luzerne wird mit Knöllchenbakterien geimpft, was im Namen «GOLD» erkennbar ist. Dies erhöht die Auflauf- und Ertragssicherheit, da diese Knöllchenbakterien oder Rhizobien die Fähigkeit zur Umwandlung von Luftstickstoff in pflanzenverfügbare Formen haben, wovon wiederum die Luzerne profitieren kann. Anders als beim Rot- und Weissklee gibt es von den passenden Bakterien in unseren Böden meist nicht genug, weswegen die Impfung nötig ist.
  • Die Kombination von unterschiedlichen Leguminosen und Gräser ergibt ein schmackhaftes und proteinreiches Futter, das sowohl siliert oder grün verfüttert werden kann und sich auch für die Heubelüftung eignet. Eine Herbstweide ist möglich, drängt jedoch die Luzerne zurück.
  • Je nach Betriebsstrategie kann diese Mischung unterschiedlich intensiv genutzt und gedüngt werden. Der Bestand passt sich dementsprechend an.
  • Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist je nach Luzerneanteil mittel bis hoch. Bei viel Luzerne zurückhaltender güllen.
  • Um die Luzerne über beide Hauptnutzungsjahre im Bestand zu halten, sind vier Schnittnutzungen pro Jahr optimal. Die Schnitttiefe sollte dabei nicht tiefer als 8 cm erfolgen.
  • Der Standort dieser Mischung sollte raigrasfähig sein.
  • Es empfiehlt sich die Mischung relativ flach (1 bis maximal 2cm tief) einzudrillen. Streusaaten können auch funktionieren, sind jedoch anfälliger für Trockenheitsschäden. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Die Aussaat dieser Mischung sollte idealerweise bis Ende August erfolgt sein, so dass sich die Luzerne noch gut entwickeln kann und genügend stark in den Winter geht.
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