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UFA 323 GOLD

UFA 323 GOLD: Dreijährige Luzerne-Gras-Mischung, ideal für trockene Standorte. Gute Trockentoleranz und hohe TS-Erträge bei 3-4 Nutzungen.

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Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
schlecht
Weide
bedingt geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
sehr gut geeignet
Silage
sehr gut geeignet
Dürrfutter
bedingt geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
nicht geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
gut geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
bedingt geeignet
Nutzungsdauer
3 Jahre (Aussaatjahr plus zwei Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
38
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
4
Lage
Raigrasfähig + nicht Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Ende August
Zusammensetzung g/are
Knaulgras spät
60
Luzerne
150
Mattenklee 2n
20
Timothe
30
Wiesenschwingel 2n
120
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
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Beschreibung

Die Mischung UFA 323 GOLD ist eine dreijährige Futterbaumischung mit Luzerne, Mattenklee, Knaulgras, Timothe und Wiesenschwingel. Diese Luzerne-Gras-Mischung ohne Raigräser eignet sich für trockene Gebiete. Ziel ist ein Luzerneanteil von ca. 75%. Dank des spät in die Rispe schiebenden Wiesenschwingels ist diese Mischung sehr nutzungselastisch. Sie eignet sich für raigrasfähige und nicht raigrasfähige Lagen.

  • Unter dreijähriger Mischung werden das Saatjahr und zwei volle Hauptnutzungsjahre verstanden.
  • Dank dem Knaulgras und dem hohen Luzerneanteil hat diese Mischung eine gute Trockentoleranz.
  • Die Mischung von Luzerne mit Gräser macht diese Mischung robuster und weniger krankheitsanfällig als reine Luzerne. Es gilt zu beachten, dass diese luzernestarke Mischung kaum kompensiert, wenn die Luzerne ausfällt. Der Luzerneanbau muss gelingen.
  • Diese Mischung eignet sich zum Eingrasen oder zum Silieren. Eine Beweidung oder die Konservierung als Dürrfutter ist aufgrund des hohen Luzerneanteils weniger zu empfehlen.
  • Bei 3-4 Jahresnutzungen bringt diese Mischung viel Struktur und hohe TS-Erträge, bei 5-6 Nutzungen hohe Proteingehalte. Bei einer Schnittintensität von fünf und mehr Schnitte pro Jahr ist die Luzerne nicht mehr ausdauernd und die Mischung ist nach einem Nutzungsjahr meist umzubrechen.
  • Die Luzerne bevorzugt einen durchlässigen, tiefgründigen, warmen, kalkhaltigen und gut mit Phosphor und Kali versorgten Boden. Flachgründige Böden, Staunässe oder Verdichtungen erträgt sie sehr schlecht.
  • Die Luzerne wird in dieser Mischung mit Knöllchenbakterien geimpft, was im Namen «GOLD» erkennbar ist. Dies erhöht die Auflauf- und Ertragssicherheit, da diese Knöllchenbakterien oder Rhizobien die Fähigkeit zur Umwandlung von Luftstickstoff in pflanzenverfügbare Formen haben, wovon wiederum die Luzerne profitieren kann. Anders als beim Rot- und Weissklee gibt es von den passenden Bakterien in unseren Böden meist nicht genug, weswegen die Impfung nötig ist.
  • Zum Auflaufen der Luzerne ist eine Startgabe (30kg N/ha) zu empfehlen. Einmal etabliert kann die Stickstoffdüngung reduziert oder gänzlich weggelassen werden. Die Nährstoffversorgung mit Phosphor, Kali oder Magnesium bleibt aber wichtig.
  • Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist schlecht.
  • Um die Luzerne über beide Hauptnutzungsjahre im Bestand zu halten, sind vier Schnittnutzungen pro Jahr optimal. Die Schnitttiefe sollte dabei nicht tiefer als 8 cm erfolgen. Einmal im Jahr in die Blüte kommen lassen und genügend hoch in den Winter gehen lassen, fördern die Ausdauer der Luzerne zusätzlich.
  • Es empfiehlt sich die Mischung relativ flach (1 bis maximal 2cm tief) einzudrillen. Streusaaten können auch funktionieren, sind jedoch anfälliger für Trockenheitsschäden. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Die Aussaat dieser Mischung sollte idealerweise bis Mitte August erfolgt sein, so dass sich die Luzerne noch gut entwickeln kann und genügend stark in den Winter geht.
  • Weitere Informationen zum Luzerneanbau sind im Merkblatt 14 «Luzerne: Königin der Futterpflanzen» der AGFF zu finden.
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