UFA Queen GOLD
UFA Queen GOLD: Sehr anpassungsfähige, dreijährige Mischung mit geimpfter Luzerne, Mattenklee, Weissklee, Englischem Raigras, Knaulgras, Timothe und Wiesenschwingel
Detaildaten
Beschreibung
Die Mischung UFA Queen GOLD ist eine dreijährige Futterbaumischung mit Luzerne, Mattenklee und Weissklee, sowie Englischem Raigras, Knaulgras, Timothe und Wiesenschwingel. Diese breit abgestützte Mischung mit den drei Hauptleguminosenarten im Futterbau ist eine top Lösung für Betriebe, die sich an den Luzerne-Anbau herantasten wollen. Luzerne bringt in der Fütterung viele Vorteile, ist im Anbau jedoch sehr anspruchsvoll. Die Anforderungen betreffend Schnittintervall, Düngung und Bodenverhältnisse unterscheiden sich von klassischen Gras-Weissklee-Mischungen. Diese bewährte und breit abgestützte Mischung kann jedoch das Ausbleiben der Luzerne durch nicht fachgerechte Luzernebewirtschaftung oder ungünstige Wettereinflüsse voll und ohne Ertragsverluste kompensieren. So kann sie sich, je nach Bedingung und Bewirtschaftung, zu einer fast reinen Luzernemischung oder zu einer luzernefreien Mischung entwickeln. Vor allem in den immer trockeneren und wärmeren Sommermonaten kann diese Anpassungsfähigkeit ein grosser Vorteil sein. Zum Silieren und Eingrasen bringt diese Mischung ein ausgeglichenes Qualitätsfutter.
- Die Nutzungsdauer dieser dreijährigen Mischung ist das Saatjahr plus zwei Hauptnutzungsjahre.
- Dank dem Knaulgras, dem Mattenklee und der Luzerne ist diese Mischung trockentoleranter als die klassischen Gras-Weissklee-Mischungen.
- Die Luzerne wird in dieser Mischung mit Knöllchenbakterien geimpft, was im Namen «GOLD» erkennbar ist. Dies erhöht die Ertragssicherheit, da diese Knöllchenbakterien oder Rhizobien die Fähigkeit zur Umwandlung von Luftstickstoff in luzerneverfügbare N-Formen haben. Anders als beim Rot- und Weissklee gibt es von den passenden Bakterien in unseren Böden meist nicht genug, weshalb eine Impfung nötig ist.
- Die Kombination von unterschiedlichen Leguminosen und Gräsern ergibt ein schmackhaftes und proteinreiches Futter, das sowohl siliert oder grün verfüttert werden kann und sich auch für die Heubelüftung eignet. Eine Herbstweide ist möglich, drängt jedoch die Luzerne zurück.
- Je nach Betriebsstrategie kann diese Mischung unterschiedlich intensiv genutzt und gedüngt werden. Der Bestand passt sich dementsprechend an. Je intensiver bewirtschaftet wird, desto tiefer wird der Luzerneanteil sein.
- Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist je nach Luzerneanteil mittel. Bei viel Luzerne zurückhaltender güllen.
- Um die Luzerne über beide Hauptnutzungsjahre im Bestand zu halten, sind vier Schnittnutzungen pro Jahr optimal. Die Schnitttiefe sollte dabei nicht tiefer als 8 cm sein. Zudem muss die Luzerne gut nachgeschossen, mindestens fausthoch einwintern.
- Der Standort dieser Mischung sollte raigrasfähig oder bedingt raigrasfähig sein.
- Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm, Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. In jedem Fall anschliessend walzen.
- Die Luzerne mag kalkhaltige, tiefgründige und durchlässige Böden. Vor einer Ansaat sollte deshalb der Boden-pH überprüft und sichergestellt werden, dass genügend pflanzenverfügbarer Kalk vorhanden ist.
- Der ideale Aussaattermin dieser Mischung ist ab Anfangs April bis Mitte August. Luzerne ist im Frühling spätfrostanfällig und darf daher nicht zu früh gesät werden. Beim Äugsteln muss sie genügend stark einwintern, das heisst ein Säuberungsschnitt und nachgeschossen, fausthoch einwintern.