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UFA Swiss HS BIO-Anteil MS

UFA Swiss Highspeed BIO-Anteil MS: Vielseitige, ausdauernde Mischung für Biobetriebe, geeignet für verschiedene Standorte.

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Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
gut
Weide
sehr gut geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
sehr gut geeignet
Silage
sehr gut geeignet
Dürrfutter
sehr gut geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
gut geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
mittel geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
gut geeignet
Nutzungsdauer
>3 Jahre (Aussaatjahr plus drei und mehr Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
40
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
3-5
Lage
Raigrasfähig + nicht Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Mitte September
Zusammensetzung g/are
Englisches Raigras 4n früh
20
Englisches Raigras 4n sehr früh AR
20
Kammgras
20
Knaulgras spät
40
Ackerklee 2n
10
Rotschwingel
40
Timothe
20
Weissklee grossblättrig
20
Weissklee kleinblättrig
10
Wiesenfuchsschwanz
10
Wiesenfuchsschwanz Mantelsaat
50
Wiesenrispe Highspeed
70
Wiesenschwingel 2n
35
Wiesenschwingel 4n
35
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
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Beschreibung

Die Mischung UFA Swiss Highspeed® BIO-Anteil MS ist eine längerdauernde Gras-Weissklee-Futterbaumischung für Biobetriebe mit den Hauptgräsern Knaulgras, Wiesenschwingel und Wiesenfuchsschwanz. Diese vielseitige Mischung kann sich dem Standort und der Bewirtschaftung sehr gut anpassen. Beim Beweiden bringt das Mähweidesystem den nachhaltigsten Ertrag. Diese Mischung passt sich auch der Wechselwirkung sonnig-schattig, trocken-feucht optimal an. Je nach Standort entwickeln sich das Knaulgras oder der Wiesenfuchsschwanz dominanter. Diese Mischung erträgt eine sehr intensive Nutzung, kann jedoch auch mittelintensiv bewirtschaftet werden. UFA Swiss Highspeed® BIO-Anteil MS ist die beste Mischung um später in eine Naturwiese überführen zu können.

  • Als längerdauernde Mischung werden das Saatjahr plus drei und mehr Nutzungsjahre verstanden.
  • Diese Mischung kann sowohl an raigrasfähigen, wie auch an nicht raigrasfähigen Standorten angebaut werden. Dies macht sie zur absoluten Allrounderin in normalen bis feuchten Lagen.
  • Je nach Standort können 3-5 Schnittnutzungen pro Jahr eingeplant werden.
  • Diese Mischung ist nutzungsflexibel und eignet sich sehr gut zur Silage- und Heubereitung, wie auch zum Eingrasen. Die Beweidung ist dank einer dichten Grasnarbe ebenfalls gut möglich. Ein Mähweidesystem eignet sich am besten, da so auch allfällige Knaulgrashorste ab und zu zurückgeschnitten werden können.
  • Diese Mischung ist mit Ausnahme des ersten Schnittes relativ nutzungselastisch. Die blattreichen Folgeschnitte verholzen kaum.
  • Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist gut.
  • Das Auflaufen und die Etablierung dieser Mischung braucht etwas Geduld, da sie nur einen geringen Anteil an schnellwachsenden Pflanzen hat. In Anbetracht der Ausdauer dieser Mischung lohnt sich diese Geduld jedoch ganz bestimmt.
  • Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. In dieser Zeit kann viel passieren. Der Vorteil von keimbeschleunigter Wiesenrispe Highspeed® ist die bis 10 Tage kürzere Keimdauer. So lässt sich das Risiko reduzieren, dass sie bereits kurz nach der Saat im anfälligen Stadium der Keimung aufgrund von Trockenheit, Nässe oder anderen ungünstigen Umweltfaktoren ausfällt.
  • Um die Säbarkeit dieser Mischung zu verbessern, wird der Wiesenfuchsschwanz teilweise ummantelt. Dies ist mit der Abkürzung MS (Mantelsaat) im Mischungsnamen gekennzeichnet.
  • Es empfiehlt sich die Mischung relativ flach (1 bis maximal 2cm tief) einzudrillen. Streusaaten können auch funktionieren, sind jedoch anfälliger für Trockenheitsschäden. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Die Aussaat sollte im Talgebiet idealerweise bis Mitte September erfolgt sein, so dass sich die langsameren Arten noch gut entwickeln können. Im Berggebiet entsprechend früher. Eine Aussaat während Hitzeperioden Ende Juli und Anfang August ist nicht zu empfehlen. Die kleinen Pflänzchen werden häufig von der starken Sonneneinstrahlung verbrannt und die Mischung entwickelt sich lückig.
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