Menu

UFA 40 AR Pastor HS

UFA 40 AR Pastor Highspeed®: Längerdauernde Gras-Klee-Weidemischung für trockenere Standorte, mit tritttolerantem und ausdauerndem Weiderotklee, Weissklee, Englischem Raigras, Timothe, Rotschwingel und Wiesenrispe Highspeed®. Bestens geeignet zur Beweidung und für Schnittnutzungen.

Preise anzeigen

Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
gut
Weide
sehr gut geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
sehr gut geeignet
Silage
sehr gut geeignet
Dürrfutter
mittel geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
gut geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
bedingt geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
gut geeignet
Nutzungsdauer
>3 Jahre (Aussaatjahr plus drei und mehr Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
32
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
5
Lage
Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Mitte September
Zusammensetzung g/are
Englisches Raigras 4n früh
60
Englisches Raigras 4n sehr früh AR
30
Rotschwingel
50
Timothe
30
Weiderotklee 2n
40
Weissklee grossblättrig
10
Weissklee kleinblättrig
10
Wiesenrispe Highspeed
90
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
Mehr anzeigen

Beschreibung

UFA 40 AR Pastor Highspeed® ist eine längerdauernde Futterbaumischung mit Weiderotklee Pastor, Weissklee, Englischem Raigras, Timothe, Rotschwingel und Wiesenrispe Highspeed®. Im Unterschied zu einer Gras-Weissklee-Mischung ist in dieser Mischung der Weiderotklee Pastor eingemischt. Dieser ausdauernde Rotkleetyp ist weideverträglicher als alle anderen Rotkleetypen. Dadurch wird diese Weidemischung trockentoleranter und benötigt etwas weniger Stickstoff. Zudem verhilft das in dieser Mischung eingesetzte sehr frühreife Englische Raigras zu einer sehr guten Bestockung und damit zu einer dichten Grasnarbe. Um die Ausdauer des Weiderotklees zu verbessern, sollte die Nutzung als Mähweide organisiert sein.

  • Längerdauernde Mischungen werden idealerweise ab zwei Hauptnutzungsjahren bis zum allfälligen Überführen in eine Naturwiese angebaut.
  • Dank dem Ablöseprinzip erbringt diese Mischung über mehrere Nutzungsjahre einen guten Ertrag. Das schnellwachsende Englische Raigras muss von Arten mit längerer Etablierungszeit und besserer Ausdauer wie der Wiesenrispe abgelöst werden. Mit zunehmender Nutzungsdauer wird sich der Weiderotkleeanteil je nach Standort und Bewirtschaftung verringern.
  • Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. Darum ist sie bei der Anfangsentwicklung konkurrenzschwach. Mit der Highspeedbehandlung wird die Keimdauer um bis zu 10 Tagen beschleunigt. So wird die Wiesenrispe in ihrer Jugendentwicklung unterstützt, damit sie sich ausreichend im Bestand etablieren kann
  • Weidemischungen müssen schnell und intensiv bestocken, um einen dichten Weidebestand zu bilden. Darum müssen die ersten zwei bis drei Schnitte nach der Saat zeitig, im Abstand von ca. vier Wochen durchgeführt werden. Während den Hauptnutzungsjahren fördert ein früher Weidebeginn bei Vegetationsstart zusätzlich die Bestockung.
  • Sehr frühe Englisch Raigras Sorten aus Schweizer Züchtung werden im Mischungsnamen mit AR vermerkt. Diese Sorten bestocken sehr gut und bilden besonders dichte, trittfeste Bestände. Ihre Frühreife ermöglicht zudem einen zeitigen Weidestart im Frühjahr.
  • Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist gut.
  • Dank dem ausdauernden Weiderotklee Pastor bleibt neben dem Weissklee eine zusätzliche Leguminose im Bestand. Dadurch wird mehr Stickstoff aus der Luft fixiert und der Stickstoffeinsatz kann etwas reduziert werden.
  • In futterwüchsigen Gebieten sind fünf Weideumtriebe bzw. Nutzungen pro Jahr optimal.
  • Der Standort dieser Mischung muss raigrasfähig sein.
  • Diese Weidemischung eignet sich neben der Beweidung auch gut zum Eingrasen oder zur Konservierung als Silage. Ihre Eignung zur Dürrfutterbereitung ist je nach Kleeanteil mittel bis gut.
  • Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm. Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. Bei Drillsaaten kann die Saat mit je der halben Saatmenge in zwei Durchgängen erfolgen. Somit erreicht man eine auflaufsichere Drillsaat mit optimaler Saatgutverteilung und somit eine schnellere dichte Grasnarbe. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Die Aussaat erfolgt ab Mitte März bis Mitte September, damit sich die langsameren Arten gut entwickeln können. Eine Aussaat während Hitzeperioden sollte vermieden werden, da kleine, auflaufende Pflänzchen in der starken Sonneneinstrahlung schnell verbrennen. So kann sich die Mischung nicht wie gewünscht entwickeln, sie bleibt lückig.
Fragen zum Produkt oder falsche Daten?
Frage zum Produkt
Falsche Daten melden
0 / 1000
Weiter
Bestellwert
Lieferkosten