UFA Swiss Highspeed MS
UFA Swiss Highspeed® MS: Vielseitige und ausdauernde Allrounderin für alle Lagen mit Rotklee, Weissklee, Englischem Raigras, Knaulgras, Wiesenfuchsschwanz, Timothe, Wiesenschwingel, Rotschwingel, Wiesenrispe Highspeed® und Kammgras
Detaildaten
Beschreibung
UFA Swiss Highspeed® MS ist eine längerdauernde Gras-Weissklee-Futterbaumischung mit Rotklee, Weissklee, Englischem Raigras, Knaulgras, Wiesenfuchsschwanz, Timothe, Wiesenschwingel, Rotschwingel, Wiesenrispe Highspeed® und Kammgras. Dank der breiten Rezeptur kann sich diese vielseitige Mischung ausgezeichnet dem Standort und der Bewirtschaftung anpassen. Auch auf Standorten mit Wechselwirkungen von sonnig-schattig oder trocken-feucht wird sie sich dank ihrer Anpassungsfähigkeit voll entwickeln können. Je nach Standort und Bodenart wird sich zum Englischen Raigras entweder der Wiesenfuchsschwanz oder das Knaulgras besonders etablieren. Sie ist auch in Raigras-Grenzlagen und in Höhenlagen einsetzbar. Beim Beweiden bringt das Mähweidesystem den nachhaltigsten Ertrag. Diese Mischung erträgt eine sehr intensive Nutzung, kann jedoch auch mittelintensiv bewirtschaftet werden. UFA Swiss Highspeed® MS ist die sicherste Mischung für eine Überführung in eine Naturwiese.
- Längerdauernde Mischungen werden idealerweise ab zwei Hauptnutzungsjahren bis zum allfälligen Überführen in eine Naturwiese angebaut.
- Diese Mischung kann sowohl in raigrasfähigen wie auch in nicht raigrasfähigen Lagen, sowie an trockeneren als auch an feuchteren Standorten angebaut werden. Dies macht sie zur absoluten Allrounderin auch auf unterschiedlichen Böden.
- Je nach Standort können 3-5 Schnittnutzungen pro Jahr geerntet werden.
- Diese nutzungsflexible Mischung eignet sich sehr gut für alle Nutzungsarten. Beim Beweiden muss das Mähweidesystem angewendet werden. Knaulgras wie auch Wiesenfuchsschwanz benötigen immer wieder einen Schnitt. Diese Mischung ist mit Ausnahme des ersten Schnittes (Wiesenfuchsschwanz) relativ nutzungselastisch. Die blattreichen Folgeschnitte bleiben sehr nutzungselastisch.
- Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist sehr gut.
- Die Jugendentwicklung braucht etwas Geduld, da diese Mischung einen vergleichsweise geringeren Anteil an schnellauflaufenden Arten aufweist. Frühe Säuberungsschnitte unterstützen die Jugendentwicklung.
- Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. Darum ist sie bei der Anfangsentwicklung konkurrenzschwach. Mit der Highspeedbehandlung wird die Keimdauer um bis zu 10 Tagen beschleunigt. So wird die Wiesenrispe in ihrer Jugendentwicklung unterstützt, damit sie sich ausreichend im Bestand etablieren kann.
- Um die Säbarkeit zu verbessern, wird ein Teil des Wiesenfuchsschwanzsaatguts ummantelt. Dies ist mit der Abkürzung MS (Mantelsaat) im Mischungsnamen gekennzeichnet.
- Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm. Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. In jedem Fall anschliessend walzen.
- Die Aussaat erfolgt ab Vegetationsbeginn bis Mitte September (Talgebiet), damit sich die langsameren Arten gut entwickeln können. Im Berggebiet entsprechend früher. Eine Aussaat während Hitzeperioden sollte vermieden werden, da kleine, auflaufende Pflänzchen in der starken Sonneneinstrahlung schnell verbrennen. So kann sich die Mischung nicht wie gewünscht entwickeln, sie bleibt lückig.
- Bei Frühjahressaaten kann Sommerhafer (500-750g/Are) als Deckfrucht beigemischt werden. So kann eine schnellere Bodenbedeckung erreicht und schneller erstes Futter geerntet werden. Aber Achtung, die Deckfrucht konkurrenziert die langsam auflaufenden sowie ausdauernden Arten. Darum muss eine Mischung mit Deckfrucht unbedingt früh geschnitten werden, damit diese Keimlinge nicht überwachsen werden. In jedem Fall (mit oder ohne Deckfrucht) ist ein früher erster Schnitt 4-5 Wochen nach der Saat bei einer Bestandeshöhe von ca. 20cm zwingend nötig, um die Bestockung der Gräser anzuregen, sowie Licht und Platz in den Bestand zu bringen.