Menu

UFA King GOLD

UFA King GOLD: Trockenheitstolerante und anpassungsfähige, dreijährige Mischung mit geimpfter Luzerne, Mattenklee, Weissklee, Englischem Raigras, Knaulgras, Timothe, Wiesenschwingel und Rohrschwingel

Preise anzeigen

Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
mittel
Weide
mittel geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
sehr gut geeignet
Silage
sehr gut geeignet
Dürrfutter
bedingt geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
bedingt geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
gut geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
gut geeignet
Nutzungsdauer
3 Jahre (Aussaatjahr plus zwei Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
38
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
4
Lage
Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Ende August
Zusammensetzung g/are
Englisches Raigras 4n früh
50
Knaulgras früh
40
Luzerne
70
Mattenklee 2n
20
Rohrschwingel
120
Timothe
20
Weissklee grossblättrig
10
Weissklee kleinblättrig
10
Wiesenschwingel 2n
20
Wiesenschwingel 4n
20
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
Mehr anzeigen

Beschreibung

Die Mischung UFA King GOLD ist eine dreijährige Futterbaumischung mit Luzerne, Mattenklee, Weissklee, Englischem Raigras, Knaulgras, Timothe, Wiesenschwingel und Rohrschwingel. Die Kombination der vier tiefwurzelnden Pflanzenarten Luzerne, Mattenklee, Rohrschwingel und Knaulgras machen diese Mischung sehr trockenheits- und hitzetolerant. Während Trockenperioden bleibt sie dadurch länger ertragsstabil. Diese Mischung ist flexibel einsetzbar und sehr anpassungsfähig. Zum Silieren und Eingrasen bringt sie ein ausgeglichenes Qualitätsfutter mit starken Gräsern und Klee. Dank der breiten Rezeptur passt sie sich der Bewirtschaftung und dem Standort entsprechend an. Fällt die Luzerne aus, so wird diese durch Weissklee, Mattenklee und Englisches Raigras ersetzt werden.

  • Die Nutzungsdauer dieser dreijährigen Mischung ist das Saatjahr plus zwei Hauptnutzungsjahre.
  • Die Kombination aus Rohrschwingel, Knaulgras, Luzerne und Mattenklee macht diese Mischung sehr trockentolerant.
  • Diese Mischung hat eine langsamere Jugendentwicklung und benötigt daher 1-2 Säuberungsschnitte. Einmal etabliert, ist sie robust und konkurrenzstark.
  • Die Luzerne wird in dieser Mischung mit Knöllchenbakterien geimpft, was im Namen «GOLD» erkennbar ist. Dies erhöht die Ertragssicherheit, da diese Knöllchenbakterien oder Rhizobien die Fähigkeit zur Umwandlung von Luftstickstoff in luzerneverfügbare N-Formen haben. Anders als beim Rot- und Weissklee gibt es von den passenden Bakterien in unseren Böden meist nicht genug, weshalb eine Impfung nötig ist.
  • Die Kombination von unterschiedlichen Leguminosen und Gräsern ergibt ein schmackhaftes und proteinreiches Futter, das idealerweise siliert wird. Die Dürrfutterbereitung ist ebenfalls möglich, sofern das Futter auf einer Heubelüftung nachgetrocknet werden kann. Eine Herbstweide ist möglich, drängt jedoch die Luzerne zurück.
  • Je nach Betriebsstrategie kann diese Mischung unterschiedlich intensiv genutzt und gedüngt werden. Der Bestand passt sich dementsprechend an. Je intensiver die Düngung und Nutzung, desto tiefer wird der Luzerneanteil.
  • Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist je nach Luzerneanteil mittel. Bei viel Luzerne zurückhaltender güllen.
  • Um die Luzerne über beide Hauptnutzungsjahre im Bestand zu halten, sind vier Schnittnutzungen pro Jahr optimal. Die Schnitttiefe sollte dabei nicht tiefer als 8cm erfolgen. Zudem muss die Luzerne gut nachgeschossen, fausthoch einwintern.
  • Der Standort dieser Mischung sollte bedingt raigrasfähig sein.
  • Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm, Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Die Luzerne mag kalkhaltige, tiefgründige und durchlässige Böden. Vor einer Ansaat sollte deshalb der Boden-pH überprüft und sichergestellt werden, dass genügend pflanzenverfügbarer Kalk vorhanden ist.
  • Der ideale Aussaattermin dieser Mischung ist ab Anfangs April bis Mitte August. Luzerne ist im Frühling spätfrostanfällig und darf daher nicht zu früh gesät werden. Beim Äugsteln muss sie genügend stark einwintern, das heisst ein Säuberungsschnitt und nachgeschossen, fausthoch einwintern.
Fragen zum Produkt oder falsche Daten?
Frage zum Produkt
Falsche Daten melden
0 / 1000
Weiter
Bestellwert
Lieferkosten