UFA Central HS MS
UFA Central Highspeed® MS eignet sich für intensive Bewirtschaftung auf nährstoffreichen Böden, liefert hohe Erträge und ist besonders für Silage ideal.
Detaildaten
Beschreibung
Die Mischung UFA Central Highspeed® MS ist eine längerdauernde Futterbaumischung für tiefgründige und nährstoffreiche Böden an futterwüchsigen Standorten mit einer intensiven Bewirtschaftung. Die interessante Kombination von Mattenklee, Bastard Raigras und Wiesenfuchsschwanz verspricht hohe Futtererträge mit der gewünschten Futterstruktur in jedem Schnitt. Die ebenfalls enthaltene Wiesenrispe sorgt für eine dichte Grasnarbe, sofern die Schnittintensität mit der Düngerintensität übereinstimmt! Ideal sind 5 bis 6 Nutzungen pro Jahr. Der Wiesenfuchsschwanz ist die Zeigerpflanze für feuchtere Standorte, er ist ausdauernd und liefert im ersten Schnitt bereits früh strukturreiches Futter. Mattenklee und Weissklee sorgen für genügend Protein in dieser Mischung.
- Als längerdauernde Mischung werden das Saatjahr plus drei und mehr Nutzungsjahre verstanden.
- Der Standort dieser Mischung muss raigrasfähig sein.
- Diese Mischung ist für die intensive Bewirtschaftung an futterwüchsigen Standorten geeignet. Bei ausreichend und regelmässigem Niederschlag sind mit 5-6 Schnittnutzungen pro Jahr sehr hohe Erträge möglich. Eine gute Nährstoffverfügbarkeit auf dem Betrieb sollte gegeben sein.
- Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung in Form von Gülle oder Mineraldünger sehr wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist sehr gut.
- Diese Mischung eignet sich besonders für die Silageproduktion. Das Eingrasen ist ebenfalls gut möglich. Für die Beweidung und die Heuproduktion ist diese Mischung mittel geeignet.
- Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. In dieser Zeit kann viel passieren. Der Vorteil von keimbeschleunigter Wiesenrispe Highspeed® ist die bis 10 Tage kürzere Keimdauer. So lässt sich das Risiko reduzieren, dass sie bereits kurz nach der Saat im anfälligen Stadium der Keimung aufgrund von Trockenheit, Nässe oder anderen ungünstigen Umweltfaktoren ausfällt.
- Um die Säbarkeit dieser Mischung zu verbessern, wird der Wiesenfuchsschwanz teilweise ummantelt. Dies ist mit der Abkürzung MS (Mantelsaat) im Mischungsnamen gekennzeichnet.
- Es empfiehlt sich die Mischung relativ flach (1 bis maximal 2cm tief) einzudrillen. Streusaaten können auch funktionieren, sind jedoch anfälliger für Trockenheitsschäden. In jedem Fall anschliessend walzen.
- Die Aussaat sollte im Talgebiet idealerweise bis Mitte September erfolgt sein, so dass sich die langsameren Arten noch gut entwickeln können. Eine Aussaat während Hitzeperioden Ende Juli und Anfang August ist nicht zu empfehlen. Die kleinen Pflänzchen werden häufig von der starken Sonneneinstrahlung verbrannt und die Mischung entwickelt sich lückig.