UFA Central HS BIO-Anteil MS
UFA Central Highspeed® BIO-Anteil MS: Längerdauernde Klee-Gras-Mischung für den intensiven Futterbau mit Mattenklee, Weissklee, Bastard-Raigras, Englischem Raigras, Wiesenfuchsschwanz, Timothe, Wiesenschwingel und Wiesenrispe Highspeed®, liefert hohe Erträge und eignet sich bestens zum Silieren
Detaildaten
Beschreibung
UFA Central Highspeed® BIO-Anteil MS ist eine längerdauernde intensiv zu bewirtschaftende Futterbaumischung für tiefgründige und nährstoffreiche Böden an futterwüchsigen Standorten. Sie besteht aus Mattenklee, Weissklee, Bastard-Raigras, Englischem Raigras, Wiesenfuchsschwanz, Timothe, Wiesenschwingel und Wiesenrispe Highspeed®. Diese interessante Kombination verspricht sehr hohe Futtererträge mit der gewünschten Futterstruktur in jedem Schnitt. Die ebenfalls enthaltene Wiesenrispe sorgt für eine dichte Grasnarbe, sofern die Schnitt- und Düngerintensität hochgehalten wird. Ideal sind fünf bis sechs Jahresnutzungen. Der ausdauernde Wiesenfuchsschwanz liefert in futterwüchsigen Lagen bereits im ersten Schnitt früh viel Ertrag mit gut verdaulicher Struktur. In den Folgeschnitten ist er sehr blattreich, dann übernimmt das Bastard Raigras die Rolle des schnellwachsenden Strukturlieferanten. Mattenklee und Weissklee sorgen für ausgewogene Bestände und bringen proteinreiches und schmackhaftes Futter.
- Längerdauernde Mischungen werden idealerweise ab zwei Hauptnutzungsjahren bis zum allfälligen Überführen in eine Naturwiese angebaut, wobei der Mattenkleeanteil bei längerer Nutzungszeit zurück geht.
- Der Standort dieser Mischung muss sehr gut raigrasfähig sein.
- Diese Mischung ist für die intensive Bewirtschaftung an futterwüchsigen Standorten geeignet. Bei ausreichend und regelmässigem Niederschlag und guter Nährstoffversorgung sind mit fünf bis sechs Jahresschnitten sehr hohe Erträge möglich.
- Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist sehr gut.
- Der tiefwurzelnde Mattenklee erhöht die Trockenverträglichkeit dieser Mischung, so dass auch die Sommerschnitte erfreuliche Erträge bringen.
- Diese Mischung eignet sich besonders für die Silageproduktion. Das Eingrasen ist ebenfalls gut möglich. Bei entsprechendem Management sind jedoch auch die Beweidung und Heuproduktion möglich.
- Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. Darum ist sie bei der Anfangsentwicklung konkurrenzschwach. Mit der Highspeedbehandlung wird die Keimdauer um bis zu 10 Tagen beschleunigt. So wird die Wiesenrispe in ihrer Jugendentwicklung unterstützt, damit sie sich ausreichend im Bestand etablieren kann.
- Um die Säbarkeit zu verbessern, wird ein Teil des Wiesenfuchsschwanzsaatguts ummantelt. Dies ist mit der Abkürzung MS (Mantelsaat) im Mischungsnamen gekennzeichnet.
- Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm. Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. In jedem Fall anschliessend walzen.
- Die Aussaat erfolgt ab Vegetationsbeginn bis Mitte September, damit sich die langsameren Arten gut entwickeln können. Eine Aussaat während Hitzeperioden sollte vermieden werden, da kleine, auflaufende Pflänzchen in der starken Sonneneinstrahlung schnell verbrennen. So kann sich die Mischung nicht wie gewünscht entwickeln, sie bleibt lückig.