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UFA 480 AR HS

UFA 480 AR Highspeed®: Für sehr trittfeste Kurzrasenweiden mit Weissklee, Englischem Raigras, Timothe, Rotschwingel, Wiesenrispe Highspeed®, Fioringras und Kammgras

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Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
gut
Weide
sehr gut geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
bedingt geeignet
Silage
bedingt geeignet
Dürrfutter
bedingt geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
gut geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
bedingt geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
gut geeignet
Nutzungsdauer
>3 Jahre (Aussaatjahr plus drei und mehr Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
41
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
3-8
Lage
Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Mitte September
Zusammensetzung g/are
Englisches Raigras 4n spät
50
Fioringras
50
Englisches Raigras 2n sehr früh AR
50
Kammgras
50
Rotschwingel
50
Timothe
30
Weissklee grossblättrig
20
Weissklee kleinblättrig
10
Wiesenrispe Highspeed
100
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
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Beschreibung

UFA 480 AR Highspeed® ist eine längerdauernde Weidemischung, die sich insbesondere als Kurzrasenweide bestens eignet. Fioringras, Kammgras und Rotschwingel sorgen neben dem Englischen Raigras, der Wiesenrispe, dem Timothe und dem Weissklee für eine dichte und sehr belastbare Grasnarbe. Die Kurzrasigkeit ist im Frühling besonders wichtig, damit die Gräser keine Halme bilden können. Die Kühe nehmen bei sehr dichtem Weiderasen auch bei geringer Bestandeshöhe viel Futter auf. Das ausgewogene Klee-Gras-Verhältnis führt zu schmackhaften und ertragreichen Weidebeständen, die auch Trittschäden auswachsen können.

  • Längerdauernde Mischungen werden idealerweise ab zwei Hauptnutzungsjahren bis zum allfälligen Überführen in eine Naturwiese angebaut.
  • Der Standort dieser Mischung muss raigrasfähig sein.
  • Für trockene Gebiete ist diese Mischung weniger geeignet. Sie hat kaum tiefwurzelnde Pflanzen und ist deswegen auf regelmässige Niederschläge angewiesen.
  • Sehr frühe Englisch Raigras Sorten aus Schweizer Züchtung werden im Mischungsnamen mit AR vermerkt. Diese Sorten bestocken intensiv und bilden besonders dichte, trittfeste Bestände. Ihre Frühreife ermöglicht zudem einen zeitigen Weidestart im Frühjahr.
  • Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. Darum ist sie bei der Anfangsentwicklung konkurrenzschwach. Mit der Highspeedbehandlung wird die Keimdauer um bis zu 10 Tagen beschleunigt. So wird die Wiesenrispe in ihrer Jugendentwicklung unterstützt, damit sie sich ausreichend im Bestand etablieren kann.
  • Die Wiesenrispe ist ein sehr wichtiger Bestandteil dieser Mischungen. Sie ist trittverträglich und bildet mit den Ausläufern dichte Grasnarben. Eine intensive Weidenutzung fördert die positiven Eigenschaften der Wiesenrispe zusätzlich.
  • Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende und regelmässige Düngung wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist sehr gut, sofern man diese in der Weideperiode ausbringen kann (Vorsicht Futterhygiene).
  • Mit dieser Mischung können fünf bis acht Weideumtriebe pro Jahr erfolgen.
  • Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm. Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. Bei Drillsaaten kann die Saat mit je der halben Saatmenge in zwei Durchgängen erfolgen. Somit erreicht man eine auflaufsichere Drillsaat mit optimaler Saatgutverteilung und somit eine schnellere dichte Grasnarbe. In jedem Fall anschliessend walzen
  • Die Aussaat erfolgt ab Mitte März bis Mitte September, damit sich die langsameren Arten noch gut entwickeln können. Eine Aussaat während Hitzeperioden sollte vermieden werden, da kleine, auflaufende Pflänzchen in der starken Sonneneinstrahlung schnell verbrennen. So kann sich die Mischung nicht wie gewünscht entwickeln, sie bleibt lückig.
  • Bei Frühjahressaaten kann Sommerhafer (500-750g/Are) und bei Augustsaaten kann Alexandrinerklee als Deckfrucht beigemischt werden. So kann eine schnellere Bodenbedeckung erreicht und schneller erstes Futter geerntet werden. Aber Achtung, die Deckfrucht konkurrenziert die langsam auflaufenden sowie ausdauernden Arten (Wiesenrispe, Weissklee, Rotschwingel). Darum muss eine Mischung mit Deckfrucht unbedingt früh geschnitten werden, so dass diese langsamen Keimlinge nicht überwachsen werden. In jedem Fall ist ein früher erster Schnitt nach 4-5 Wochen bei einer Bestandeshöhe von ca. 20 cm zwingend nötig. Bei Weidemischungen muss zudem auch der zweite Schnitt zeitig, nach vier Wochen durchgeführt werden. Erst danach vorsichtig mit dem Beweiden beginnen.
  • Diese Mischung steht noch nicht in Bioqualität zur Verfügung und ist deshalb in die Bio-Stufe 3 (Bio = Wunsch) eingeteilt. Biologisch produzierende Landwirte dürfen diese nur in konventioneller und ungebeizter Qualität erhältliche Mischung aussäen. Auf OrganicXSeeds muss jedoch eine Bestätigung erstellt werden, dass die gewünschte Mischung nicht in Bio-Qualität verfügbar war.
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