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UFA 462 AR HS

UFA 462 AR Highspeed®: Längerdauernde Mähweide-Mischung für trockene Lagen mit Weissklee, sehr frühem Englischem Raigras, Rohrschwingel und Wiesenrispe Highspeed®.

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Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
gut
Weide
gut geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
mittel geeignet
Silage
gut geeignet
Dürrfutter
sehr gut geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
bedingt geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
gut geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
bedingt geeignet
Nutzungsdauer
>3 Jahre (Aussaatjahr plus drei und mehr Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
32
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
5-6
Lage
Raigrasfähig + nicht Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Mitte September
Zusammensetzung g/are
Englisches Raigras 2n sehr früh AR
30
Rohrschwingel
150
Weissklee grossblättrig
25
Weissklee kleinblättrig
15
Wiesenrispe Highspeed
100
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
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Beschreibung

UFA 462 AR Highspeed® ist eine längerdauernde Futterbaumischung für die intensive Mähweidenutzung in trockenen und heissen Raigras-Grenzlagen. Die Kombination aus feinblätterigem Rohrschwingel, Wiesenrispe Highspeed®, Weissklee und sehr frühreifem Englisch Raigras eignet sich besonders für trockene Lagen bis 900 m ü. M. Diese Mischung bringt ausgewogene bis gräserreiche Bestände, die sowohl geschnitten wie auch beweidet werden können. Nach einer Trocken- und Hitzephase erholt sich diese Mischung dank dem tiefwurzelnden Rohrschwingel besser als raigrasbetonte Vergleichsmischungen. Sie bringt jedoch auch in futterwüchsigen Lagen sehr erfreuliche Erträge. Der Rohrschwingel muss frühzeitig und intensiv beweidet werden. Eine Mähweidenutzung ist von Vorteil, so dass allfällige Rohrschwingelhorste abgeschnitten werden können.

  • Längerdauernde Mischungen werden idealerweise ab zwei Hauptnutzungsjahren bis zum allfälligen Überführen in eine Naturwiese angebaut.
  • Diese Mischung eignet sich insbesondere für Raigras-Grenzlagen und nicht raigrasfähige Standorte.
  • Je nach Höhenlage können jährlich 5-7 Weideumtriebe erfolgen.
  • Diese Weidemischung eignet sich neben der Beweidung auch sehr gut zur Konservierung als Silage oder Dürrfutter.
  • Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. Darum ist sie bei der Anfangsentwicklung konkurrenzschwach. Mit der Highspeedbehandlung wird die Keimdauer um bis zu 10 Tagen beschleunigt. So wird die Wiesenrispe in ihrer Jugendentwicklung unterstützt, damit sie sich ausreichend im Bestand etablieren kann.
  • Sehr frühe Englisch Raigras Sorten aus Schweizer Züchtung werden im Mischungsnamen mit AR vermerkt. Diese Sorten bestocken intensiv und bilden besonders dichte, trittfeste Bestände. Ihre Frühreife ermöglicht zudem einen zeitigen Weidestart im Frühjahr.
  • Das Auflaufen und die Etablierung dieser Mischung braucht etwas Geduld, da sie einen geringen Anteil an schnellwachsenden Pflanzen aufweist. Zwei Säuberungsschnitte sind einzuplanen. Diese Geduld wird jedoch mit einer ausdauernden und robusten Mischung belohnt.
  • Weidemischungen müssen schnell und intensiv bestocken, um einen dichten Weidebestand zu bilden. Darum müssen die ersten zwei bis drei Schnitte nach der Saat zeitig, im Abstand von ca. vier Wochen durchgeführt werden. Während den Hauptnutzungsjahren fördert ein früher Weidebeginn bei Vegetationsstart zusätzlich die Bestockung.
  • Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist sehr gut.
  • Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm. Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. Bei Drillsaaten kann die Saat mit je der halben Saatmenge in zwei Durchgängen erfolgen. Somit erreicht man eine auflaufsichere Drillsaat mit optimaler Saatgutverteilung und somit eine schnellere dichte Grasnarbe. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Die Aussaat erfolgt im Talgebiet ab Mitte März bis Anfang September, damit sich die langsameren Arten noch gut entwickeln können. In höheren Lagen muss die Saatzeit entsprechend angepasst werden. Eine Aussaat während Hitzeperioden sollte vermieden werden, da kleine, auflaufende Pflänzchen in der starken Sonneneinstrahlung schnell verbrennen. So kann sich die Mischung nicht wie gewünscht entwickeln, sie bleibt lückig.
  • Diese Mischung steht noch nicht in Bioqualität zur Verfügung und ist deshalb in die Bio-Stufe 3 (Bio = Wunsch) eingeteilt. Biologisch produzierende Landwirte dürfen diese nur in konventioneller und ungebeizter Qualität erhältliche Mischung aussäen. Auf OrganicXSeeds muss jedoch eine Bestätigung erstellt werden, dass die gewünschte Mischung nicht in Bio-Qualität verfügbar war.
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