UFA 440 AR HS
UFA 440 AR Highspeed®: Längerdauernde Mischung mit frühreifem Raigras. Besonders zur Beweidung geeignet.
Detaildaten
Beschreibung
Die Mischung UFA 440 AR Highspeed® ist eine längerdauernde Futterbaumischung mit frühreifen Englisch Raigras Sorten, Rotklee, Weissklee, Timothe, Rotschwingel und Wiesenrispe Highspeed®. Im Vergleich zum Original, ist dank den frühreifen Englisch Raigras Sorten ein zeitiger Weidestart im Frühjahr möglich. Ansonsten zeichnet sich diese Mischung ebenfalls durch einen dichten und feinblättrigen Grasbestand aus. Das ausgewogene Klee-Gras-Verhältnis führt zu sehr schmackhaften, nutzungselastischen und ausgeglichenen Futtererträgen in guter Qualität. Diese Mischung ist besonders zur Beweidung geeignet, kann aber auch für alle anderen Verwendungszwecke eingesetzt werden. Die sehr dichte und strapazierfähige Grasnarbe ist ein Vorteil dieser Mischung.
- Als längerdauernde Mischung werden das Saatjahr plus drei und mehr Nutzungsjahre verstanden.
- Dank dem Ablöseprinzip erbringt diese Mischung über mehrere Nutzungsjahre einen guten Ertrag. Schnellwachsende Arten (Rotklee und Englisch Raigras) müssen von Arten mit längerer Etablierungszeit und besserer Ausdauer wie dem Weissklee und insbesondere der Wiesenrispe abgelöst werden.
- Der Standort dieser Mischung muss raigrasfähig sein.
- Diese Mischung ist feinblätterig und blattreich. Das macht sie nutzungselastisch und sie verholzt nicht so schnell.
- In futterwüchsigen Gebieten werden optimal fünf bis sechs Schnittnutzungen pro Jahr eingeplant.
- Sehr frühe Englisch Raigras Sorten aus Schweizer Züchtung werden im Mischungsnamen mit AR vermerkt, da ihre Namen fast immer mit AR beginnen. Diese Sorten bestocken sehr gut und bilden besonders dichte, trittfeste Bestände. Ihrer Frühreife ermöglicht zudem einen zeitigen Weidestart im Frühjahr.
- Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. In dieser Zeit kann viel passieren. Der Vorteil von keimbeschleunigter Wiesenrispe Highspeed® ist die bis 10 Tage kürzere Keimdauer. So lässt sich das Risiko reduzieren, dass sie bereits kurz nach der Saat im anfälligen Stadium der Keimung aufgrund von Trockenheit, Nässe oder anderen ungünstigen Umweltfaktoren ausfällt.
- Die Wiesenrispe ist ein sehr wichtiger Bestandteil dieser Mischungen. Sie zu etablieren, ist trotz Keimbeschleunigung eine Herausforderung. Neben der Beweidung hilft ein früher erster Schnitt im ersten Hauptnutzungsjahr.
- Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung in Form von Gülle oder Mineraldünger wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist gut.
- Für trockene Gebiete ist diese Mischung weniger geeignet. Sie hat kaum tiefwurzelnde Pflanzen und ist deswegen auf regelmässige Niederschläge angewiesen.
- Es empfiehlt sich die Mischung relativ flach (1 bis maximal 2cm tief) einzudrillen. Streusaaten können auch funktionieren, sind jedoch anfälliger für Trockenheitsschäden. In jedem Fall anschliessend walzen.
- Die Aussaat sollte idealerweise bis Mitte September erfolgt sein, so dass sich die langsameren Arten noch gut entwickeln können. Eine Aussaat während Hitzeperioden Ende Juli und Anfang August ist nicht zu empfehlen. Die kleinen Pflänzchen werden häufig von der starken Sonneneinstrahlung verbrannt und die Mischung entwickelt sich lückig.