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UFA 440 A HS BIO-Anteil

UFA 440 A Highspeed® BIO-Anteil: Längerdauernde, ausgewogene und feinblätterige Gras-Weissklee-Mischung mit Rotklee, Weissklee, Englischem Raigras, Timothe, Rotschwingel, Wiesenrispe Highspeed® und mit Alexandrinerklee als Deckfrucht. Für alle Verwendungszwecke geeignet, insbesondere für Situationen wo eine schnellere Bodenbedeckung gewünscht ist.

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Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
gut
Weide
sehr gut geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
sehr gut geeignet
Silage
sehr gut geeignet
Dürrfutter
sehr gut geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
gut geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
mittel geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
gut geeignet
Nutzungsdauer
>3 Jahre (Aussaatjahr plus drei und mehr Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
34
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
5
Lage
Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Ende August
Zusammensetzung g/Are
Alexandrinerklee einschnittig
20
Englisches Raigras 4n früh
50
Englisches Raigras 4n spät
50
Ackerklee 2n
10
Rotschwingel
50
Timothe
30
Weissklee grossblättrig
20
Weissklee kleinblättrig
10
Wiesenrispe Highspeed
100
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
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Beschreibung

UFA 440 A Highspeed® BIO-Anteil ist eine längerdauernde Futterbaumischung mit Rotklee, Weissklee, Englischem Raigras, Timothe, Rotschwingel, Wiesenrispe Highspeed® und mit einschnittigem Alexandrinerklee als Deckfrucht. Diese Englisch Raigras betonte Mischung mit Wiesenrispe und Weissklee zeichnet sich durch einen dichten und feinblättrigen Grasbestand aus. Das ausgewogene Klee-Gras-Verhältnis führt zu sehr schmackhaften, nutzungselastischen und ausgeglichenen Futtererträgen. Diese Mischung kann für alle Verwendungszwecke eingesetzt werden. Insbesondere bei Weidenutzung ist die sehr dichte und strapazierfähige Grasnarbe ein Vorteil dieser Mischung. Die Deckfrucht Alexandrinerklee bringt eine raschere Jugendentwicklung und eine schnelle Bodenbedeckung. Bereits der «Säuberungsschnitt» kann genutzt werden.

  • Längerdauernde Mischungen werden idealerweise ab zwei Hauptnutzungsjahren bis zum allfälligen Überführen in eine Naturwiese angebaut.
  • Dank dem Ablöseprinzip erbringt diese Mischung über mehrere Nutzungsjahre einen guten Ertrag. Schnellwachsende Arten (Rotklee und Englisches Raigras) müssen von Arten mit längerer Etablierungszeit und besserer Ausdauer wie dem Weissklee und der Wiesenrispe abgelöst werden.
  • Für trockene Gebiete ist diese Mischung weniger geeignet. Sie hat kaum tiefwurzelnde Pflanzen und ist deswegen auf regelmässige Niederschläge angewiesen.
  • Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. Darum ist sie bei der Anfangsentwicklung konkurrenzschwach. Mit der Higspeedbehandlung wird die Keimdauer um bis zu 10 Tagen beschleunigt. So wird die Wiesenrispe in ihrer Jugendentwicklung unterstützt, damit sie sich ausreichend im Bestand etablieren kann.
  • Die Wiesenrispe ist ein sehr wichtiger Bestandteil dieser Mischungen. Damit sie sich trotz Highspeedbehandlung ausreichend etablieren kann, muss sie nach der Saat und im ersten Hauptnutzungsjahr jeweils früh geschnitten werden. Eine zeitweise Beweidung oder eine häufige Nutzung fördert sie ebenfalls. Wiesenrispe bei der Ansaat möglichst flach säen.
  • Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist sehr gut.
  • Diese Mischung ist feinblättrig und blattreich. Das macht sie sehr nutzungselastisch in allen Schnitten.
  • In futterwüchsigen Gebieten können fünf bis sechs Schnittnutzungen oder sechs bis sieben Weideumtriebe pro Jahr eingeplant werden.
  • Der Standort dieser Mischung muss raigrasfähig sein.
  • Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm. Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Die Aussaat erfolgt ab Ende März bis Ende August, so dass sich die langsameren Arten gut entwickeln können und im Herbst noch mindestens eine Nutzung erfolgen kann. Eine Aussaat während Hitzeperioden sollte vermieden werden, da kleine, auflaufende Pflänzchen in der starken Sonneneinstrahlung schnell verbrennen. So kann sich die Mischung nicht wie gewünscht entwickeln, sie bleibt lückig.
  • Der sehr schnell auflaufende einschnittige Alexandrinerklee als Deckfrucht bringt eine raschere Jugendentwicklung und daher eine raschere erste Nutzung der Neuanlage nach der Saat. Aber Achtung, die Deckfrucht konkurrenziert die langsam auflaufenden sowie ausdauernden Arten. Darum muss eine Mischung mit Deckfrucht unbedingt früh geschnitten werden, damit diese Keimlinge nicht überwachsen werden. Ein allfälliges Mulchen vor der ersten Nutzung ist kontraproduktiv, die Deckfrucht würde nur eine unnötig grosse Mulchdecke bewirken, was das Auflaufen der Mischung behindert. Zudem darf bei einer Alexandriner-Deckfruchtmischung nicht noch Grünschnitthafer beigemischt werden. Da Alexandrinerklee nicht frosthart ist, darf er im Frühling nicht zu früh ausgesät werden. Ist zudem eine Flächenbehandlung von Blacken vorgesehen, sollte auf Alexandrinerklee als Deckfrucht verzichtet werden.
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