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UFA 431 AR HS SH

UFA 431 AR Highspeed® SH: Mit Knaulgras und Goldhafer. Ideal für trockene, flachgründige Lagen. Eignet sich für intensive Nutzung und frühe Ernte.

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Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
gut
Weide
mittel geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
sehr gut geeignet
Silage
sehr gut geeignet
Dürrfutter
sehr gut geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
bedingt geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
gut geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
bedingt geeignet
Nutzungsdauer
>3 Jahre (Aussaatjahr plus drei und mehr Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
63
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
4
Lage
Nicht Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Mitte September
Zusammensetzung g/are
Englisches Raigras 4n sehr früh AR
30
Goldhafer
30
Knaulgras früh
50
Ackerklee 2n
10
Rotschwingel
30
Timothe
30
Weissklee grossblättrig
25
Weissklee kleinblättrig
15
Wiesenrispe Highspeed
100
Wiesenschwingel 2n
80
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
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Beschreibung

Die Mischung UFA 431 AR Highspeed® SH ist eine längerdauernde Futterbaumischung für trocken bis frische, flachgründige und nicht raigrasfähige Lagen. Im Vergleich zur Mischung UFA 430 Highspeed® enthält sie nur wenig Englisch Raigras und dafür noch zusätzlich Goldhafer und Wiesenschwingel. Diese Mischung eignet sich für eine mittelintensive bis intensive Nutzung und kann auch in höheren Lagen angebaut werden. Das Knaulgras ist ein ertragsstarkes, schmackhaftes Horstgras. Es sichert den Ertrag bei trockener Witterung an flachgründigeren Standorten. Die Mischung ist breit verwendbar. Beim Weiden empfiehlt es sich, ein Mäh-Weide-System durchzuführen. So können die Knaulgrashorste ab und zu zurückgeschnitten werden.

  • Als längerdauernde Mischung werden das Saatjahr plus drei und mehr Nutzungsjahre verstanden.
  • Sehr frühe Englisch Raigras Sorten aus Schweizer Züchtung werden im Mischungsnamen mit AR vermerkt, da ihre Namen fast immer mit AR beginnen. Diese Sorten bestocken sehr gut und bilden besonders dichte, trittfeste Bestände. Ihre Frühreife ermöglicht zudem eine etwas frühere Nutzung im Frühjahr.
  • Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. In dieser Zeit kann viel passieren. Der Vorteil von keimbeschleunigter Wiesenrispe Highspeed® ist die bis 10 Tage kürzere Keimdauer. So lässt sich das Risiko reduzieren, dass sie bereits kurz nach der Saat im anfälligen Stadium der Keimung aufgrund von Trockenheit, Nässe oder anderen ungünstigen Umweltfaktoren ausfällt.
  • Dieser Mischung sind Saathelfer (SH) beigemischt. Dies ermöglicht eine maschinelle Aussaat, da so die Bildung von Saatbrücken im Saatguttank möglichst verhindert werden. Hilfreich ist zudem nur die halbe Saatmenge pro Durchgang einzustellen und dafür die ganze Fläche zweimal zu säen. So ist eine homogene Saatgutverteilung noch besser abgesichert.
  • Dank dem Knaulgras und dem Goldhafer liefert diese Mischung auch in trockenen Phasen zufriedenstellende Erträge.
  • Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung in Form von Gülle oder Mineraldünger wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist gut.
  • Je nach Lage können bis vier Schnittnutzungen pro Jahr eingeplant werden.
  • Es empfiehlt sich die Mischung relativ flach (1 bis maximal 2cm tief) einzudrillen. Streusaaten können auch funktionieren, sind jedoch anfälliger für Trockenheitsschäden. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Die Aussaat sollte idealerweise bis Mitte September erfolgt sein, so dass sich die langsameren Arten noch gut entwickeln können. In höheren Lagen entsprechend früher. Eine Aussaat während Hitzeperioden Ende Juli und Anfang August ist nicht zu empfehlen. Die kleinen Pflänzchen werden von der starken Sonneneinstrahlung verbrannt und die Mischung entwickelt sich lückig.
  • Falls erwünscht kann Sommerhafer (500-750g/Are) als Deckfrucht beigemischt werden. So kann eine schnellere Bodenbedeckung erreicht und schneller erstes Futter geerntet werden. Aber Achtung, die Deckfrucht konkurrenziert die anderen Keimlinge und führt unter ungünstigen Umständen zu einer weniger ausdauernden Mischung, indem sie das Ablöseprinzip stört. In jedem Fall ist ein früher erster Schnitt nach 4-5 Wochen (Bestandeshöhe von ca. 20 cm) zwingend nötig, um Licht und Platz in den Bestand zu bringen.
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