UFA 430 HS BIO-Anteil
UFA 430 Highspeed® BIO-Anteil: Längerdauernde Mischung mit Knaulgras, ideal für trockene Standorte und Mähweiden, mit hohen Futtererträgen.
Detaildaten
Beschreibung
Die Mischung UFA 430 Highspeed® BIO-Anteil ist eine längerdauernde Futterbaumischung mit Rotklee, Weissklee, Englisch Raigras, Knaulgras, Timothe, Rotschwingel und Wiesenrispe Highspeed®. Dank dem Knaulgras ist sie im Vergleich zur Mischung UFA 440 Highspeed® BIO-Anteil etwas trockenverträglicher. Das Knaulgras ist ein ertragsstarkes, schmackhaftes Horstgras. Es sichert den Ertrag bei trockener Witterung an flachgründigeren Standorten. Die Mischung ist breit verwendbar. Beim Weiden empfiehlt es sich, ein Mähweidesystem durchzuführen. So können die Knaulgrashorste ab und zu zurückgeschnitten werden.
- Als längerdauernde Mischung werden das Saatjahr plus drei und mehr Nutzungsjahre verstanden.
- Dank dem Ablöseprinzip erbringt diese Mischung über mehrere Nutzungsjahre einen guten Ertrag. Schnellwachsende Arten (Rotklee und Englisch Raigras) müssen von Arten mit längerer Etablierungszeit und besserer Ausdauer wie dem Weissklee, dem Knaulgras und insbesondere der Wiesenripse abgelöst werden.
- Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. In dieser Zeit kann viel passieren. Der Vorteil von keimbeschleunigter Wiesenrispe Highspeed® ist die bis 10 Tage kürzere Keimdauer. So lässt sich das Risiko reduzieren, dass sie bereits kurz nach der Saat im anfälligen Stadium der Keimung aufgrund von Trockenheit, Nässe oder anderen ungünstigen Umweltfaktoren ausfällt.
- Dank dem Knaulgras liefert diese Mischung auch in trockenen Phasen zufriedenstellende Erträge.
- Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist gut.
- Diese Mischung ist mit Ausnahme des ersten Schnittes relativ nutzungselastisch und verholzt nicht so schnell.
- In futterwüchsigen Gebieten werden optimal fünf Schnittnutzungen pro Jahr eingeplant.
- Der Standort dieser Mischung muss raigrasfähig sein.
- Es empfiehlt sich die Mischung relativ flach (1 bis maximal 2cm tief) einzudrillen. Streusaaten können auch funktionieren, sind jedoch anfälliger für Trockenheitsschäden. In jedem Fall anschliessend walzen.
- Die Aussaat sollte idealerweise bis Mitte September erfolgt sein, so dass sich die langsameren Arten noch gut entwickeln können. Eine Aussaat während Hitzeperioden Ende Juli und Anfang August ist nicht zu empfehlen. Die kleinen Pflänzchen werden von der starken Sonneneinstrahlung verbrannt und die Mischung entwickelt sich lückig.
- Falls erwünscht kann Sommerhafer (500-750g/Are) als Deckfrucht beigemischt werden. So kann eine schnellere Bodenbedeckung erreicht und schneller erstes Futter geerntet werden. Aber Achtung, die Deckfrucht konkurrenziert die anderen Keimlinge und führt unter ungünstigen Umständen zu einer weniger ausdauernden Mischung, indem sie das Ablöseprinzip stört. In jedem Fall ist ein früher erster Schnitt nach 4-5 Wochen (Bestandeshöhe von ca. 20 cm) zwingend nötig, um Licht und Platz in den Bestand zu bringen.