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UFA 430 Gras HS

UFA 430 Gras Highspeed®: Längerdauernde, kleefreie Gräsermischung mit Knaulgras. Trockenheitsverträglich und gut geeignet für Silage und Dürrfutter.

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Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
gut
Weide
mittel geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
mittel geeignet
Silage
sehr gut geeignet
Dürrfutter
sehr gut geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
bedingt geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
gut geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
gut geeignet
Nutzungsdauer
>3 Jahre (Aussaatjahr plus drei und mehr Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
31
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
4
Lage
Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Mitte September
Zusammensetzung g/are
Englisches Raigras 4n früh
50
Englisches Raigras 4n spät
50
Knaulgras spät
50
Rotschwingel
30
Timothe
30
Wiesenrispe Highspeed
100
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
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Beschreibung

Die Mischung UFA 430 Gras Highspeed® ist eine längerdauernde, reine Gräsermischung mit Knaulgras für Übersaaten und Neuansaaten, in denen explizit kein Klee erwünscht oder bereits genügend vorhanden ist. Sie besteht aus Englisch Raigras, Knaulgras, Timothe, Rotschwingel und Wiesenrispe Highspeed®. Dank dem Knaulgras ist sie im Vergleich zur Mischung UFA 440 Gras Highspeed® etwas trockenverträglicher. Das Knaulgras ist ein ertragsstarkes, schmackhaftes Horstgras. Es sichert den Ertrag bei trockener Witterung an flachgründigeren Standorten. Die Mischung ist breit verwendbar. Beim Weiden empfiehlt es sich, ein Mähweidesystem durchzuführen. So können die Knaulgrashorste ab und zu zurückgeschnitten werden.

  • Als längerdauernde Mischung werden das Saatjahr plus drei und mehr Nutzungsjahre verstanden.
  • Dank dem Knaulgras liefert diese Mischung auch in trockenen Phasen zufriedenstellende Erträge.
  • Der Standort dieser Mischung muss raigrasfähig sein.
  • Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung in Form von Gülle oder Mineraldünger sehr wichtig. Insbesondere die fehlende Möglichkeit der Stickstofffixierung durch den Klee ist zu beachten. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist gut.
  • In futterwüchsigen Gebieten werden optimal vier Schnittnutzungen pro Jahr eingeplant.
  • Diese Mischung ist mit Ausnahme des ersten Schnittes relativ nutzungselastisch und verholzt nicht so schnell.
  • Sie eignet sich sehr gut zur Silage- und Dürrfutterproduktion. Die Beweidung und das Eingrasen sind möglich, jedoch ist die tiefere Schmackhaftigkeit ohne Klee zu beachten.
  • Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. In dieser Zeit kann viel passieren. Der Vorteil von keimbeschleunigter Wiesenrispe Highspeed® ist die bis 10 Tage kürzere Keimdauer. So lässt sich das Risiko reduzieren, dass sie bereits kurz nach der Saat im anfälligen Stadium der Keimung aufgrund von Trockenheit, Nässe oder anderen ungünstigen Umweltfaktoren ausfällt.
  • Es empfiehlt sich die Mischung relativ flach (1 bis maximal 2cm tief) einzudrillen. Streusaaten können auch funktionieren, sind jedoch anfälliger für Trockenheitsschäden. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Diese Mischung kann als Übersaat sowohl im Frühjahr, wie auch im Herbst erfolgreich eingesetzt werden. Frühjahrsübersaaten sind so früh wie möglich zu machen. Vor Herbstübersaaten können verfilzte Bestände intensiv gestriegelt werden, so dass Platz für neue Pflanzen entsteht. Das ausgestriegelte Altmaterial wird vorzugsweise abgeführt, bevor die Übersaat gemacht wird.
  • Erfolgreiche Übersaaten sind gut zu planen. Verfilzte Bestände müssen Ende Sommer meist mehrmals intensiv gestriegelt werden, so dass Platz für neue Pflanzen entsteht. Das ausgestriegelte Altmaterial wird vorzugsweise abgeführt.
  • Passt der Saatzeitpunkt mit anschliessendem Niederschlag zusammen, können verschiedene Saatverfahren einer Übersaat erfolgreich sein. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Häufig reicht eine Saatmenge von 20kg/ha aus. Bei hohem Lückenanteil kann sie entsprechend erhöht werden.
  • Nach der Saat ist die folgende Nutzung entscheidend für den nachhaltigen Erfolg der Übersaat. Eingesäte Flächen müssen zeitig (rund vier Wochen nach der Saat) geschnitten werden, so dass die jungen Pflänzchen wieder Platz und Licht erhalten.
  • Im Aufwuchs mit der Übersaat ist auf eine Düngung zu verzichten.
  • Weitere Informationen zum Übersäen werden in unserem Übersaatenfilm erläutert oder können dem Übersaatenflyer entnommen werden.
  • Film: https://www.youtube.com/watch?v=o2xUzUeYXWM
  • Flyer Übersaaten: https://landwirtschaft.ufasamen.ch/files/catalog/Uebersaaten_D.pdf
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