UFA 340
UFA 340: Dreijährige Futterbaumischung mit Klee und Gräsern, ideal für Silage, Dürrfutter, Weide und Eingrasen. Für frische und feuchte Gebiete geeignet.
Detaildaten
Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
gut
Weide
sehr gut geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
sehr gut geeignet
Silage
sehr gut geeignet
Dürrfutter
sehr gut geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
gut geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
bedingt geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
gut geeignet
Nutzungsdauer
3 Jahre (Aussaatjahr plus zwei Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
33
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
5
Lage
Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Mitte September
Zusammensetzung g/are
Englisches Raigras 4n früh
40
Englisches Raigras 4n spät
40
Ackerklee 2n
20
Rotschwingel
40
Timothe
40
Weissklee grossblättrig
20
Weissklee kleinblättrig
10
Wiesenschwingel 2n
120
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
Beschreibung
Die Mischung UFA 340 ist eine dreijährige Futterbaumischung mit Rotklee, Weissklee, Englisch Raigras, Timothe, Wiesenschwingel und Rotschwingel. Diese bewährte Gras-Weissklee-Mischung ist sehr nutzungsflexibel und darum für alle Verwendungszwecke (Eingrasen, Silage, Dürrfutter und Weide) bestens geeignet. Im Vergleich zur Mischung UFA 330 eignet sich diese Mischung ohne Knaulgras besser für die Weide, erträgt jedoch Trockenphasen weniger gut.
- Als dreijährige Mischung werden das Saatjahr und zwei volle Hauptnutzungsjahre verstanden.
- Der Standort dieser Mischung muss raigrasfähig sein.
- In futterwüchsigen Gebieten werden optimal fünf Schnittnutzungen pro Jahr angepeilt.
- Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung in Form von Gülle oder Mineraldünger wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist gut.
- Diese Mischung ist nutzungselastisch und verholzt nicht so schnell.
- Für trockene Gebiete ist diese Mischung weniger geeignet. Sie hat kaum tiefwurzelnde Pflanzen und ist deswegen auf regelmässige Niederschläge angewiesen.
- Es empfiehlt sich die Mischung relativ flach (1-2cm tief) einzudrillen. Streusaaten können auch funktionieren, sind jedoch anfälliger für Trockenheitsschäden. In jedem Fall anschliessend walzen.
- Die Aussaat sollte idealerweise bis Mitte September erfolgt sein, so dass sich der Klee und das Knaulgras noch gut entwickeln können. Je nach Jahr können auch Saaten Ende September noch funktionieren.
- Falls erwünscht können Alexandrinerklee einschnittig (20-30g/Are) oder Sommerhafer (500-750g/Are) als Deckfrucht beigemischt werden. So kann eine schnellere Bodenbedeckung erreicht und schneller erstes Futter geerntet werden. Aber Achtung, die Deckfrucht konkurrenziert die anderen Keimlinge und führt unter ungünstigen Umständen zu einer weniger ausdauernden Mischung, indem sie das Ablöseprinzip stört. In jedem Fall ist ein früher erster Schnitt nach 4-5 Wochen (Bestandeshöhe von ca. 20 cm) zwingend nötig, um Licht und Platz in den Bestand zu bringen.